
Ein Vormittag am Waldplatz
07:30–08:30 · Ankommen am Treffpunkt
Begrüßung, Übergabe, Material und Kleidung kurz prüfen.
08:30 · Gemeinsamer Start
Tagesziel, Wetter, Besonderheiten und wichtige Regeln besprechen.
08:45–11:30 · Unterwegs und am Waldplatz
Wege, Freispiel, Forscherfragen, kleine Vorhaben, Frühstückspause.
11:30–12:30 · Mittag & ruhiger Übergang
je nach Tagesorganisation am geschützten Platz oder in/nahe der Schutzunterkunft.
12:30–14:00 · Ruhigere Zeit
Vorlesen, Erzählen, ruhige Tätigkeiten, Rückzugsmöglichkeiten.
14:00–15:30 · Nachmittag & Rückkehr
kleinere Wege, Spiel, Imbiss, Rückkehr zum vereinbarten Abholpunkt.
Wetter ist kein Grund, drinnen zu bleiben
Die Natur ist kein Ausflugsziel, sondern unser täglicher Erfahrungsraum
Wir verbringen einen großen Teil des Tages draußen. Kinder erleben Wetter, Jahreszeiten, Veränderungen und Materialien nicht nur in Büchern, sondern unmittelbar. Ein Ast kann Werkzeug, Maßstab, Brücke oder Teil einer Geschichte werden. Eine Pfütze führt zu Fragen über Wasser, ein umgestürzter Baum zu Bewegung, Balance und Zusammenarbeit. Pädagogik entsteht dabei nicht allein dadurch, dass wir draußen sind. Fachkräfte strukturieren den Tag, beobachten, begleiten Gespräche, sichern Rahmenbedingungen und greifen Themen der Kinder auf.
Zwei Gruppen, ein Waldplatz
- 20 Plätze
- 3 bis 6 Jahre
- eine feste Naturgruppe
- Mo–Do 07:30–15:30
- Fr 07:30–15:00
- Schutzunterkunft vorhanden
Was mit in den Wald muss
Wahrnehmen & Forschen
Kinder dürfen beobachten, vergleichen, sammeln, Fragen stellen und Hypothesen verändern. Nicht jede Frage braucht sofort eine Erwachsenen-Antwort.
Bewegen & Körper erfahren
Unebene Wege, Stämme, Hänge, weicher Boden und unterschiedliche Materialien eröffnen vielfältige Bewegungsanlässe. Tempo und Herausforderung werden individuell begleitet.
Gemeinsam handeln
Draußen entstehen viele Situationen, in denen Kinder miteinander planen, tragen, warten, verhandeln und Lösungen finden müssen.
Natur achten
Naturerfahrung und Verantwortung gehören zusammen. Wir beobachten Lebewesen respektvoll, hinterlassen Plätze möglichst so, wie wir sie vorgefunden haben, und besprechen nachvollziehbare Regeln.
Sprache aus echten Erlebnissen
Wenn etwas knackt, glitzert, klebt, fließt oder sich verändert, entstehen konkrete Sprechanlässe. Geschichten, Lieder und Bücher ergänzen diese Erfahrungen.
Sicherheit verstehen
Regeln im Naturraum werden nicht nur ausgesprochen. Kinder sollen zunehmend verstehen, warum Abstände, Sammelpunkte, Wetterregeln und Grenzen wichtig sind.
Neugierig auf einen Waldtag?
Kommen Sie vorbei und schauen Sie sich den Waldplatz an — am besten mit festem Schuhwerk.